Propolis und Blutzuckerspiegel
Unser Körper gewinnt Blutzucker hauptsächlich aus der Nahrung. Kohlenhydrate, die Sie essen, werden in Glukose umgewandelt und gelangen ins Blut. Diese Blutzucker- oder Blutzuckerkonzentration wird mit dem Blutstrom durch den ganzen Körper transportiert und versorgt alle Zellen mit Energie. Besonders das Gehirn benötigt viel Glukose.
Wie entsteht ein zu hoher Blutzuckerspiegel?
Der Blutzuckerspiegel/Glukosespiegel wird vom Körper selbst reguliert. Jeder hat im Tagesverlauf schwankende Blutzuckerwerte. Bei Nicht-Diabetikern stellen diese Schwankungen kein Problem dar: Der Körper sorgt mithilfe des Hormons Insulin automatisch dafür, dass Ihr Blutzucker nicht zu hoch wird. Insulin bewirkt nämlich, dass Glukose vom Körper aufgenommen werden kann. Wenn nicht genügend Insulin gebildet wird, entsteht ein Überschuss an Glukose (also Zucker) im Blut. Dieser Überschuss kann vom Körper nicht aufgenommen werden. Er verbleibt im Blut und führt oft zu ernsthaften Gesundheitsrisiken.
Propolis und Blutzuckerspiegel
Der Zusammenhang zwischen Propoliskonsum und der Senkung des Glukosespiegels wurde erstmals 1988 nachgewiesen. Seitdem wurden immer mehr Untersuchungen durchgeführt, die einen direkten Zusammenhang zu belegen scheinen (diese Erkenntnisse gelten vor allem für Typ-2-Diabetes). In den letzten Jahren wurden wichtige Studien mit vielversprechenden Ergebnissen durchgeführt: Der Konsum von Propolis hilft, den Blutzuckerspiegel zu regulieren.
Propoliskonsum kann den Blutzuckerspiegel senken
Neuere Studien zeigen, dass der Propoliskonsum über 12 Wochen den Blutzuckerspiegel senkt und den Insulinspiegel erhöht. Es wurde noch eine weitere günstige Nebenwirkung festgestellt: die Senkung des Cholesterinspiegels. Dosierungsrichtlinien befinden sich noch in der Entwicklungsphase, aber die vorläufige Empfehlung für Propolispräparate lautet: Beginnen Sie mit 25 mg/kg und überwachen Sie den Blutzuckerspiegel. Bei ausbleibendem messbarem Ergebnis kann die Dosis optional auf etwa 50 mg/kg erhöht werden. Es ist immer ratsam, den Hausarzt um Rat und/oder Begleitung zu bitten.

































